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  LESENSWERTES

 

Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Marcel Proust)

„Gewöhnlich leben wir mit einem auf das Minimum reduzierten Teil unseres Wesens, die meisten unserer Fähigkeiten wachen gar nicht auf, weil sie sich in dem Bewusstsein zur Ruhe begeben, dass die Gewohnheit schon weiß, was sie zu tun hat, und ihrer nicht bedarf.“


Yoga Nidra, S.27 (Swami Satyananda – Yoga-Meister)

„Die inneren Spannungen des Menschen liegen den kollektiven psychischen Spannungen zugrunde und sind der Ausgangspunkt für unglückliches Familienleben, für Chaos und Unordnung im gesellschaftlichen Leben, für Aggression und Kriege zwischen den Nationen.
Religionen waren nicht in der Lage, den Menschen inneren Frieden zu bringen. Gesetze, Polizei, Armeen und Regierungen schafften es auch nicht, ein friedliches Zusammenleben unter den Menschen zu gewährleisten.
In allen yogischen Texten wird ganz klar gesagt, dass Frieden nur innen und nicht außen zu finden ist. Um eine friedliche Welt zu schaffen, müssen wir deshalb zuerst lernen, uns zu entspannen, Körper und Seele in Harmonie zu bringen.“


Wer lange leben will (Pfarrer Sebastian Kneipp)

Ich will euch nur aufmerksam machen, dass ihr jeder Zeit recht vernünftig lebt. Wer lang leben will muss die erste Aufmerksamkeit seiner Seele schenken, damit diese nicht krank wird; zweitens muss er sorgen, dass der Leib, soviel als möglich und notwendig ist, im besten Zustande erhalten werde. Wenn die erste Aufgabe gelöst ist, so sorgt für den Leib!


Veränderung (C.G. Jung)

„Die Veränderung muss beim Einzelnen beginnen,
jeder von uns kann dieser Einzelne sein.
Niemand kann es sich leisten, einfach umherzublicken
und auf jemand zu warten, der das tun soll,
was man selber nicht tun will.“


Liebe (Drukpa Rinpoche)

„Du kannst den anderen nur lieben, wenn du dich selbst liebst.“


Wie ich dir begegnen möchte (Virginia Satir, Familientherapeutin)

„Ich möchte dich lieben ohne dich einzuengen.
Ich möchte dich wertschätzen, ohne dich zu bewerten.
Ich  möchte dich ernst nehmen, ohne dich auf etwas festzulegen.
Ich möchte zu dir kommen, ohne mich dir aufzudrängen.
Ich möchte dich einladen, ohne Forderungen an dich zu stellen.
Ich möchte dir etwas schenken, ohne Erwartungen daran zu knüpfen.
Ich möchte von dir Abschied nehmen, ohne Wesentliches versäumt zu haben.
Ich möchte dir meine Gefühle mitteilen, ohne dich für sie verantwortlich zu machen.
Ich möchte dich informieren, ohne dich zu belehren.
Ich möchte dir helfen, ohne dich zu beleidigen.
Ich möchte mich um dich kümmern, ohne dich ändern zu wollen.
Ich möchte mich an dir freuen – so wie du bist.
Wenn ich von dir das Gleiche bekommen kann,
dann können wir uns wirklich begegnen und uns gegenseitig bereichern.“


Eine Sache ändern (Neale Donald Walsh) 

„Das Universum ist eine riesige Kopiermaschine unserer Gedanken. Wollen wir dass sich eine Sache ändert, müssen wir aufhören die dazugehörigen Gedanken auf den Kopierer zu legen.“


Die 4 Weisheiten des Spiegels 

Weisheit Nr. 1

Alles, was mich am anderen stört, aufregt und in Wut geraten lässt und was ich anders haben will, habe ich selbst in mir. 

☼ Weisheit Nr. 2

Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft und verändern will, betrifft – sofern es mich verletzt – mich selbst, da dies in mir noch nicht gelöst und mein Ego beleidigt ist. 

Weisheit Nr. 3

Alles, was der andere an mir kritisiert, bekämpft, vorwirft und anders haben will ist, sofern dies mich nicht berührt und mich nicht an mir selbst zweifeln lässt, sein eigenes Bild, sein eigener Charakter, seine eigene Unzulänglichkeit, die er auf mich projiziert. 

☼ Weisheit Nr. 4

Alles was mir am anderen gefällt, was ich an ihm liebe, bin ich selbst, habe ich selbst in mir und liebe dies im anderen. 


Sei wie eine Brunnenschale (Bernhard von Clairvaux)

„Sei wie eine Brunnenschale, die zuerst das Wasser in sich sammelt und dann überfließend weitergibt.“ 


Mein Weltbild (Albert Einstein)

„Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und in welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangt ist.“


Fluss des Lebens (Friedrich Nietzsche, Werke I – Unzeitgemäße Betrachtungen)

„Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein. “


Autor unbekannt

Wenn für etwas Abhilfe geschaffen werden kann, weshalb sollte ich darüber unglücklich sein?
Und wenn für etwas keine Abhilfe geschaffen werden kann, wozu dient dann mein Unglücklichsein?


Kinder sind Spiegel

Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon taub sind.
Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel, sie zeigen, was wir gerne verbergen.


Schicksal (C.G. Jung)

„Das womit wir uns nicht auseinandersetzen, begegnet uns als Schicksal“


Die 3 Siebe des Sokrates

Zum weisen Sokrates kam einer und sagte: „Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!“ –  „Halte ein!“ unterbrach ihn der Weise, „hast du das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe gesiebt?“ – „Drei Siebe?“, fragte der andere voller Verwunderung. „Ja, guter Freund, lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe hindurchgeht:
Das erste ist die Wahrheit – hast du alles was du mir erzählen willst geprüft ob es wahr ist?
Nein, ich hörte es jemanden erzählen und ….
So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft – es ist das Sieb der Güte.
Ist das, was du mir erzählen willst, gut? Zögernd sagte der andere: Nein, im Gegenteil …
Hm, unterbrach ihn der Weise, so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden.
Ist es notwendig, dass du mir das erzählst? Notwendig nun gerade nicht …
Also, sagte lächelnd der Weise, wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist,
so lass es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit.“

(Sokrates wurde um 470 v. Chr. in Athen geboren und 399 v. Chr. zum Tode durch Vergiften (Schierlingsbecher) verurteilt. Er gilt als Urvater der Philosophie. Da Sokrates selbst keine Schriften hinterlassen hat, verdanken wir seine Gedanken und Ideen vorwiegend seinem Schüler Platon.) 


Zitat (Kurt Tepperwein)

„Jeder Abfall der Vergangenheit kann zum Kompost der Zukunft werden.“


Jon Kabat-Zinn

„Achtsamkeit ist von Augenblick zu Augenblick gegenwärtiges, nicht urteilendes Gewahrsein, kultiviert dadurch, dass wir aufmerksam sind. Achtsamkeit entspringt dem Leben ganz natürlich. Sie kann durch Praxis gefestigt werden. Diese Praxis wird manchmal Meditation genannt.
Doch Meditation ist nicht das, was Sie denken.“


UMDENKEN. UMKEHREN. EINKEHREN (Zitat aus dem Buch “Spiegelbilder“ von Julia Onken) 

“ … so strebt der Mensch in seiner Lebensführung grundsätzlich danach, zu vervollständigen, zu vervollkommnen, zu komplettieren, abzuschließen und zu beenden.

Alles in ihm drängt letztlich zur Ganzheit, will zurück zum Ursprung.

Dieses Thema begleitet uns, ob wir wollen oder nicht. Gelingt es uns nicht, es in uns selbst als anzustrebendes Ziel zu lokalisieren, so werden wir entsprechende Nebenbühnen errichten, um es dort immer wieder neu zu inszenieren…

… die eigene Psyche zu erforschen und sich selbst zu verändern, ist weit mühsamer, als am Partner herumzunörgeln. Sich auf den eigenen Heimweg aufzumachen ist die mühsamste Reise. Schleichwege führen nicht ans Ziel.“


Zitat (Thich Nhat Hanh)

„Friede beginnt damit, dass jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“


(Autor unbekannt)

„Verabschiede was nicht dem Leben dient, und erlaube dir, neue Umstände zu erschaffen.“ 


Tor zu inneren Welten (Samuel Sagan)

„Wenn so viele Weise sich um spirituelle Erleuchtung bemüht haben, hat das einen Grund: Es ist der größte Spaß, den man auf Erden haben kann. Wenn du meinst, Spiritualität habe etwas mit Strenge und Askese zu tun, liegst du völlig falsch. Die meisten erleuchteten Meister, die ich kennen gelernt habe, waren Frauen und Männer, die sehr viel gelacht haben.“


Quelle unklar (wird auf den 70. Geburtstag von Charlie Chaplin zurückgeführt)

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: das nennt man `VERTRAUEN`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, das emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man „AUTHENTISCH-SEIN“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich auf- gehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man „REIFE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich auf- gehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mit Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man „EHRLICHKEIT“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, was mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das `gesunden Egoismus`,
aber heute weiß ich, das ist „SELBSTLIEBE“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt, das nennt man „DEMUT“.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es `BEWUSSTHEIT`.

Als ich mich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mein Denken armselig und krank mach kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute „HERZENSWEISHEIT“.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten, denn sogar Sterne prallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!


Das Herz von Buddhas Lehre (Thich Nhat Hanh)

„Der Buddha sagte: «Wenn ein weiser Mensch leidet, so fragt er sich „Was habe ich bisher getan, um mich von meinem Leiden zu befreien? Was kann ich noch tun, um es zu überwinden?» Wenn aber ein törichter Mensch leidet, so fragt er: »Wer hat mir das angetan?“


Der Vogel singt, die Blume lacht (Kodo Sawaki)

Der Vogel singt, die Blume lacht – ganz von selbst, ganz natürlich.“ Dabei kommen ihnen keine Gedanken dazwischen wie: „Ich werde den Sawaki jetzt mal mit einem Lied beeindrucken.“ Oder: „Hast du denn keine Augen im Kopf? Siehst du nicht, wie schön ich hier blühe?“ Der Vogel singt einfach, die Blume blüht einfach – auf diese Weise verwirklichen sie sich selbst als sich selbst durch sich selbst.


Zitate von Albert Einstein

1. „Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“

2. „Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

3. „Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.“

4. „Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben.“

5. „Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre Auswirkung auf das Ganze hat.“


Fernöstliche Weisheit

„Die eigenen Fehler erkennt man am besten mit den Augen anderer“


Chinesische Weisheit

Wenn Licht in der Seele ist, ist Schönheit im Menschen.
Wenn Schönheit im Menschen ist, ist Harmonie im Haus.
Wenn Harmonie im Haus ist, ist Ordnung in der Nation.
Wenn Ordnung in der Nation ist, ist FRIEDEN in der Welt.

 

 

 

 

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